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	<title>Allgemein | Elke Wardin</title>
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	<description>Beratung für Eltern bei Krisen, Trennung und Scheidung</description>
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		<title>Der Stress der Kinder, wenn die Beziehung der Eltern wackelt</title>
		<link>https://elke-wardin.de/der-stress-der-kinder-wenn-die-beziehung-der-eltern-wackelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke Wardin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2022 11:25:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Das Zusammenleben in Familien ist turbulent</h2>
<p>Es gibt ruhige Zeiten, entspannte Zeiten und auch aufgeregte und stressige Zeiten – das ist ganz normal. Das Leben an sich ist dynamisch und eigentlich ständig in Veränderung begriffen und da, wo mehrere Menschen zusammenleben und es gilt, Anforderungen und Veränderungsprozesse abzustimmen, geht es mitunter turbulent zu. Manchmal nehmen wir das erst bewusst wahr, wenn wir mitten drin stecken. Viele dieser Situationen lösen sich wieder auf &#8211; andere spitzen sich zu und dauern an …</p>
<h3>Streit, andauernde Konflikte und eine Trennungssituationen von Eltern</h3>
<p>führen zu erheblichem Stress bei ihren Kindern! Für die Eltern ist es dann gut zu wissen:</p>
<ol>
<li>Was passiert da genau bei unseren Kindern?</li>
<li>Was können wir tun, um unseren Kindern zu helfen?</li>
</ol>
<p>Kinder haben nur die Eltern, die sie haben und auf deren Hilfe sind sie dann angewiesen! Kinder gewöhnen sich nicht an andauernde Anspannung, sondern erhöhen ihren eigenen Stresslevel!</p>
<h3>Das passiert bei Stress im Körper</h3>
<p>Das vegetative Nervensystem steht auf Alarmbereitschaft! Das Blut wird zu den Muskeln umgeleitet, damit sofortige Reaktionen möglich sind. Das Gehirn wird stärker durchblutet und das Hormonsystem befördert sehr viel Kortisol und Adrenalin (Stresshormone) ins Blut, sodass die Herzfrequenz steigt. Der Blutdruck erhöht sich und die Hauttemperatur steigt – das Immunsystem wird runtergefahren.</p>
<h3>Stress für kurze Zeit lässt sich gut bewältigen</h3>
<p>Werden die beschriebenen Abläufe im Körper jedoch zum Dauerzustand, so begibt sich das Kind automatisch in einen höheren Level der Alarmbereitschaft und die Energie, die Kinder eigentlich dafür brauchen, dass sie wachsen und sich altersentsprechend entwickeln können, wir ihnen entzogen. Sie befinden sich dann quasi ständig in Alarmbereitschaft …</p>
<h3>Auffälligkeiten von Kindern</h3>
<p>sind vor diesem Hintergrund gut nachvollziehbar – ebenso aber auch ihre Ohnmacht, hier selbst etwas verändern zu können. Ihre Versuche durch das eigene Verhalten die familiäre Situation zu beeinflussen scheitern in der Regel kläglich und das erhöht dann weiter ihren Stress …</p>
<h3>Was kann hier hilfreich sein?</h3>
<p>Wenn die Beziehung der Eltern in eine Krise gerät, verliert die ganze Familie den sicheren Boden unter den Füßen und es wird wackelig. Dauert dieser Zustand an, so werden automatisch die oben beschriebenen Abläufe im Körper in Gang gesetzt, weil sie dem Körper und Geist helfen, in Aktion treten zu können. Die zur Verfügung stehende Energie wird auf beängstigende Weise gebündelt. Jede Möglichkeit, wieder Sicherheit in ganz konkreten Situationen zur Verfügung zu stellen ist hier hilfreich. Und hier liegt die große Chance für die Eltern: durch ein abgestimmtes und konkretes Verhalten in ganz bestimmten Situationen können sie ihren Kindern wieder Ruhe verschaffen und langsam eine neue Sicherheit aufbauen, die auch den Körper wieder zur Ruhe kommen lässt …</p>
<h3>Eltern stehen vor einer dreifachen Herausforderung:</h3>
<ol>
<li>Die eigenen Turbulenzen im Leben zu realisieren und im besten Fall zu steuern</li>
<li>Den Stress wahr zu nehmen, der für ihre Kinder entsteht</li>
<li>Nach Lösungen zu suchen und ihnen wieder zur Entspannung zu verhelfen</li>
</ol>
<p>Das ist gar nicht so einfach …<br /><strong>Familientherapie kann hier hilfreich sein!</strong></p>
<p>Elke Wardin<br />Systemische Familientherapeutin</p></div>
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		<title>Der richtige Zeitpunkt für eine Trennung</title>
		<link>https://elke-wardin.de/der-richtige-zeitpunkt-fuer-eine-trennung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke Wardin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2020 10:40:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Ist es richtig zu warten, bis die Kinder erwachsen sind?</h3>
<p>Aus meiner Erfahrung gibt es keinen wirklich richtigen Zeitpunkt für eine Trennung. Es ist für Eltern immer schwierig, hier eine Entscheidung zu treffen und viele warten eben, bis die Kinder aus dem Haus sind …<br /> So kann man es machen, es hat aber zur Folge, dass die Kinder oft sehr lange in einer konfliktbeladenen Familiensituation leben müssen. Streit der Eltern, Schuldzuweisungen, emotionale Kälte und andere destruktive Verhaltensweisen gehören zu ihrem Alltag und prägen ihr Leben …<br /> Diese Erfahrungen haben dann im Erwachsenenleben viel stärkere Auswirkungen auf die Kinder als die Scheidung selbst. Kinder wachsen so in einem Stresslevel auf, das sie auf Dauer prägt, z.B. stets angespannt zu sein, sich verantwortlich zu fühlen, sich schuldig zu fühlen ….</p>
<h3>Erwachsene Kinder brauchen Orientierung für ihr eigenes Leben</h3>
<p>Zu warten, bis die Kinder aus dem Haus sind, hat aus meiner Sicht noch einen ganz anderen wichtigen Aspekt, der aus meiner Erfahrung heraus von Eltern sehr oft übersehen oder auch falsch eingeschätzt wird: wenn Kinder aus dem Haus gehen, sind sie zwar schon erwachsen aber sie beginnen zum ersten Mal damit, alleine zu leben. Sie orientieren sich hier noch ganz stark an ihrem vorausgegangenen Leben und ahmen nach oder grenzen sich ab = sie sind emotional noch ganz stark damit verbunden und ihre Autonomie muss sich erst noch entwickeln … Wenn Eltern sich in dieser Phase trennen, verlieren die erwachsenen Kinder ihre Orientierungspunkte, an denen sie sich abarbeiten müssen und fallen oft in ein emotionales Loch. Dies entsteht auch ebenso bei den ersten Beziehungen …</p>
<h3>Was muss grundsätzlich gesehen werden …</h3>
<p>Eine Trennung/Scheidung der Eltern kann niemals losgelöst gesehen werden von dem Leben, dass die Familie miteinander verbracht hat. Ebenso muss berücksichtigt werden, welche Bedeutung Eltern überhaupt für ihre Kinder haben.<br /> Wenn Kinder mit beiden Eltern aufwachsen, gehören diese als Fundament zu ihrem Leben, ungefähr so, wie ihr Arm zu ihrem Körper. Kinder wissen zwar, dass es Menschen mit einem Arm gibt, können sich das aber nicht für sich selbst vorstellen – ähnlich geht es ihnen mit einer Trennung ihrer Eltern.<br /> Ihre Eltern gehören für sie zusammen zu ihrem Leben – das ist so eine Art Grundvertrauen, auf das sie ihr Leben aufbauen und dieses Grundvertrauen tief in ihnen gerät ins Wanken, wenn ihre Eltern sich trennen – ganz egal, wie alt sie sind!<br /> Eine Trennung der Eltern geschieht nicht spontan und mal „eben so“ … Oft geht eine lange Phase der Ambivalenz voraus und diese geht einher mit Konflikten, Streit und eisigem Schweigen … Je länger diese Phase anhält, je destruktiver gestaltet sie sich häufig für alle Familienmitglieder und das manifestiert sich.<br /> Bei einer späten Trennung spielen ganz fundamental diese Auswirkungen eine große Rolle und gar nicht mal so sehr die tatsächliche Trennung/Scheidung der Eltern selbst.</p>
<h3>Können erwachsene Kinder eine Trennung anders verarbeiten?</h3>
<p>Die Trennung der Eltern erleben Kinder grundsätzlich als Verlust ihrer Sicherheit. Ihre fundamentale Sicherheit gerät ins Wanken und ihr Grundvertrauen wird erschüttert. Damit können Kinder aufgrund von Alter und Entwicklung ganz unterschiedlich umgehen … Auch erwachsene Kinder sind immer noch die Kinder ihrer Eltern!  Durch ihr Erwachsensein verfügen sie natürlich über viele Lebenserfahrungen und ein ganz anderes Maß an Autonomie als Kinder. Ihre Abhängigkeit von den Eltern ist häufig viel weniger stark, sodass sie eine Trennungssituation mit größerer Distanz betrachten können als es Kindern möglich ist. In der Regel ist ihr eigenes Leben vom Leben der Eltern abgegrenzt – Kinder hingegen befinden sich mitten im Leben ihrer Eltern und sind in ganz alltäglichen Dingen davon abhängig, wie ihre Eltern ihnen zur Verfügung stehen. Erwachsene Kinder können in der Regel nach dem ersten Schock eine eigene Haltung zur Trennung ihrer Eltern entwickeln – dies können Kinder in der Regel noch nicht.</p>
<h3>Die emotionale Verwundbarkeit der erwachsenen Kinder wird oft unterschätzt</h3>
<p>Aus meiner Erfahrung heraus ist das Ausmaß emotionaler Wunden nach einer späten Scheidung der Eltern sehr stark abhängig vom Ausmaß der eigenen Autonomie im Leben. Diese wiederum hat viel zu tun mit dem „Erleiden“ von destruktiven Familienverhältnissen, wenn Eltern diese nicht verändern können und dennoch sehr lange daran festhalten, weil sie warten wollen, bis die Kinder aus dem Haus sind …  Menschen, die sehr lange in belastenden Familienverhältnissen leben müssen, starten ihr eigenes Leben auch sehr belastet und es ist dann gar nicht so einfach, eine wirkliche Autonomie zu entwickeln … Die Verwundbarkeit ist hier größer.   Je größer die eigene Autonomie ist, je höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass erwachsene Kinder sich abgrenzen können. Ja, sie können sogar eine eigene Haltung entwickeln und mit den Eltern in die Auseinandersetzung gehen.</p>
<h3>Was kann helfen?</h3>
<p>Eine Trennung/Scheidung ist ja immer eine sehr emotionale Situation mit einem enormen Veränderungspotenzial – letztendlich für alle, nicht nur für die Eltern. Dies verlieren Eltern von erwachsenen Kindern leicht aus dem Blick, da sie ihre Kinder ja schon für erwachsen halten – was immer sie auch darunter verstehen …  In solchen Situationen ist es durchaus üblich, dass sich Familienmitglieder unterstützen und füreinander da sind. Dies kann emotional anstrengend sein und sich dennoch richtig anfühlen. Wenn einzelne oder auch alle Familienmitglieder feststellen, dass irgendetwas sich falsch und belastend anfühlt, sollten sie den Mut aufbringen und ihre Kraft für sich selbst investieren, indem sie sich mit diesen Gefühlen auseinandersetzen!  <br /><span style="font-size: 14px;">Konkret helfen hier Gespräche mit Menschen, die von außen auf die Situation schauen können – Menschen, die nicht selbst betroffen sind. Es gilt herauszufinden, welche Rollen und Verhaltensweisen konstruktiv und hilfreich sind und wo die eigenen Bedürfnisse und Grenzen liegen.  Hier spielt es für alle Familienmitglieder eine wichtige Rolle, wieder zur eigenen Autonomie finden zu können und dennoch füreinander da zu sein.</span></p>
<p><strong>Familientherapie kann hier hilfreich sein!</strong></p>
<p>Elke Wardin<br /> Systemische Familientherapeutin</p></div>
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		<item>
		<title>Patchworkfamilien – Teil 3</title>
		<link>https://elke-wardin.de/patchworkfamilien-teil-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke Wardin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 12:47:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Die „Eltern“ – wo stehen die denn eigentlich?</h2>
<p>Sie stehen an prominentester Stelle im Familiengeschehen, nämlich im Mittelpunkt! Und damit befinden sie sich ganz oft in einem großen Dilemma! Die Eltern wollen sowohl eine neue Beziehung führen und einen Menschen neu in ihr Leben einbinden als auch weiterhin Eltern für ihre Kinder sein – sie wünschen sich, dass ihre Kinder die neuen Partner*innen akzeptieren und gerne haben</p>
<p>und ebenso erwarten sie das von ihren neuen Partner*innen in Bezug auf ihre Kinder = das ist gar nicht so einfach! Oft haben Eltern hier das Gefühl, sie stehen zwischen den Stühlen – es ist dann als müssten sie sich entscheiden, dabei ist es hier ihre Aufgabe und Verantwortung, eine Verbindung herzustellen, die passt.</p>
<h3>Trennungen hinterlassen bei Eltern Spuren</h3>
<p>… sie erfordern viel Kraft und katapultieren sie oft in die Einsamkeit! Die positive Antwort auf „Trennung und Scheidung“ heißt dann oft „Patchworkfamilie“ – sich neu verlieben – eine neue Partnerschaft eingehen …  Neue Beziehungen bauen sich auf und es entsteht der Wunsch, den Alltag miteinander zu teilen und irgendwann ist da die Vorstellung, auch zusammen zu leben. Was sich logisch und einfach anhört gestaltet sich dann aber in der Umsetzung mitunter sehr schwierig und alle finden sich plötzlich in der familiären Variante von Sodom und Gomorrha wieder = das Leben gerät durcheinander und alle verlieren die Orientierung …</p>
<p><strong>Wer ist wer und wer hat was zu tun? </strong></p>
<p>Hier gibt es eine Grundordnung, auf der sich das Zusammenleben aufbauen sollte:</p>
<ul>
<li><span style="font-size: 14px;">Die leiblichen Eltern bleiben die Eltern &#8211; sie sind zuständig für die Erziehung und tragen die Verantwortung für ihre Kinder.<br /> </span><span style="font-size: 14px;"></span><span style="font-size: 14px;"></span></li>
<li><span style="font-size: 14px;">Die neuen Partner kommen neu hinzu und gestalten „nur“ eine Beziehung zu den Kindern.</span></li>
<li><span style="font-size: 14px;">Die Regeln für das Zusammenleben entwickeln die Erwachsenen und stimmen sie mit den Kindern ab. Hier ist es wichtig, die Bedürfnisse von allen einzubeziehen.</span></li>
</ul>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">DIE</span> zentrale Rolle nehmen die leiblichen Eltern ein! </strong></p>
<p>Sie sind sowohl für ihre Kinder als auch für ihre neuen Partner die erste Ansprechperson. Wenn sie mit beiden Beinen auf der Erde stehen und allen eine Orientierung geben, ist ein zufriedenstellendes Miteinander gut möglich. Manchmal ist das gar nicht so einfach – alle ziehen und zerren und wollen mit ihren Bedürfnissen, Vorstellungen und Wünschen gesehen werden. Wenn Eltern die Rollenverteilung klar definieren und den anderen Familienmitgliedern eine Orientierung geben, kann es gemeinsam gelingen.</p>
<p class="p1">Auch wenn die Versuchung groß und das Verlangen stark ist, endlich auch mal Verantwortung abgeben zu können, bleibt diese Rolle bei ihnen! Eltern bleiben Eltern und Kinder bleiben Kinder …<span style="font-size: 14px;"> </span></p>
<p><strong>Es ist aber auch nicht so schwer, wie es manchmal scheint …  Familientherapie kann hier hilfreich sein!</strong></p>
<p>Elke Wardin<br /> Systemische Familientherapeutin</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Patchworkfamilien – Teil 2</title>
		<link>https://elke-wardin.de/patchworkfamilien-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke Wardin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2019 10:48:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Die „die Stiefkinder, die Patchworkkinder, die Bonuskinder“ – wie heißen sie denn nun eigentlich?</h2>
<p>Das hängt ganz davon ab, aus welcher Perspektive hingeschaut wird. Die Kinder gehören ja erst einmal zu einem Elternteil. Hier gibt es eine gewachsene Beziehung mit einer festen Bindung und Zuständigkeit: Eltern sind zuständig für ihre Kinder! Kinder und ihre leiblichen Eltern verbindet eine gemeinsame Geschichte mit vielen Erlebnissen, die ihre Beziehung geformt haben. „Wir gehören zusammen“ ist ihr Credo. Die Rollen von Mutter und Vater sind also schon besetzt.</p>
<h3>Es kommt jemand dazu …</h3>
<p>In Patchworkfamilien kommt nun noch jemand dazu &#8211; erst einmal ja ein Mensch, der eine Beziehung zu Mutter oder Vater hat. Jemand, der/die auf einmal ganz oft da ist. Da haben die Kinder gar keine wirkliche Wahl – hier steht das Bedürfnis ihres Elternteils im Vordergrund. Sie merken, das ist Mama oder Papa ganz wichtig und dann kriegen sie auf einmal Angst …</p>
<ul>
<li>Will der/die mir Mama oder Papa wegnehmen?</li>
<li>Muss ich aufpassen?</li>
<li>Welche Signale bekomme ich von Mama oder Papa, dass sie/er auch weiterhin mir gehört?</li>
</ul>
<h3>Ganz viel austesten, um Sicherheit zu bekommen</h3>
<p>Kinder müssen in diesem Moment ganz viel austesten, weil es für sie enorm wichtig ist, das ganz genau zu wissen! Sie brauchen zu ihren Elternteilen ein ganz sicheres Gefühl, um neue Partner*innen zulassen zu können!</p>
<h3>Kinder brauchen klare Rollen und Zuständigkeiten</h3>
<p>Kinder müssen die Erfahrung machen, dass ihre Elternteile weiter diejenigen sind, die die <strong>Er</strong>ziehung und die Verantwortung für sie übernehmen und sie müssen die neuen Partner*innen als Menschen erleben, die sich bemühen, eine <strong>Be</strong>ziehung zu ihnen aufzubauen – eine <strong>Be</strong>ziehung, in der sie wirklich auf sie eingehen und das mit ihnen tun, was zu ihnen beiden passt. <strong>Be</strong>ziehung her zu stellen steht hier an allererster Stelle – eine Rolle einzunehmen ist erst einmal noch gar kein Thema! Manchmal ist es gar nicht so leicht heraus zu finden, wie das geht und was das sein könnte …</p>
<p>Für alle entsteht jetzt ein Lebensalltag, der sich anfühlt wie ein kompliziertes Spiel, für das die Anleitung fehlt … Kinder brauchen aber diese Anleitung und die Erwachsenen müssen sie ihnen reichen.</p>
<h3>Alle brauchen Regeln …</h3>
<p> Es müssen Regeln formuliert werden, die Kindern zu verstehen helfen, wie das Leben jetzt funktioniert. Darüber müssen sich aber im ersten Schritt die Erwachsenen miteinander verständigen, damit sie sie den Kindern erklären können …</p>
<p>Wenn Kinder eine gute Anleitung bekommen, die sie – ebenso wie die Erwachsenen &#8211; verstehen und mit der sie auch einverstanden sind, kann eine schöne und spannende Zeit für alle beginnen …</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Beim „Schreiben dieser Anleitung“ kann Familientherapie hilfreich sein!</strong></p>
<p>Elke Wardin<br /> Systemische Familientherapeutin</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Patchworkfamilien – Teil 1</title>
		<link>https://elke-wardin.de/patchworkfamilien-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke Wardin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2018 13:26:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Die „Stiefeltern“ – wer sind „die“ eigentlich?</h2>
<p>Fangen wir mal mit den Stiefeltern an – die stehen sonst immer hinten an! Erst kommen natürlich die Kinder, dann die leiblichen Eltern und dann die Stiefeltern … Manchmal bis oft eine ziemlich undankbare Rolle! Man gehört irgendwie dazu, wird auch gebraucht und ist „scheinbar“ wichtig und doch steht man in den entscheidenden Momenten hinten an. Irgendwie ist nicht so klar, wer man ist und ob man dazu gehört – Blut ist eben dicker als Wasser = ist das so?</p>
<h3>Wie fing das damals nochmal an …</h3>
<p>Ruck Zuck war ich mittendrin im Familiengeschehen – schön eigentlich, ich gehöre dazu. Tu ich das wirklich? Eigentlich fing es damit an, dass ich mich in Renate verliebt hatte. Renate hatte eine kleine nette Tochter – Lena. Sie war seit Beginn unserer Beziehung irgendwie immer dabei, wir leben inzwischen in einem Haushalt und teilen den Alltag. Ich verbringe mehr Zeit mit Lena als ihr „richtiger“ Vater und das schon seit vielen Jahren – aus dem vorsichtigen gegenseitigen Kennenlernen ist eine beständige und verbindliche Beziehung geworden.</p>
<h3>Was drückt diese Beziehung aus? Woran erkennen wir sie?</h3>
<p>Ich übernehme viele Aufgaben rund um das Leben von Lena und ich würde sagen, wir verstehen uns gut – sind uns wichtig – sind uns nahe. Ich bin ein Teil der Familie und gehöre dazu – ich bin „der Olli“. So nennt sie mich, wenn ihre Freundinnen fragen: „Wer ist das?“</p>
<h3>„Olli“ ist ja erst einmal nur ein Name …</h3>
<p>Aber ist ein „Olli“ auch eine richtige Familienrolle? Wenn Kinder ihre Mutter beim Vornamen nennen sagen sie meistens: „das ist Renate, meine Mutter“ und jeder weiß Bescheid… So gesehen fehlt dem „Olli“ ein Anhängsel wie: „das ist der Olli, mein Stiefvater, mein Patchworkvater, mein Bonusvater …“</p>
<h3>Worte müssen nun mit „Leben“ gefüllt werden …</h3>
<p>Was bedeutet es, Stiefvater, Patchworkvater, Bonusvater … zu sein? Obwohl sich diese Worte in der heutigen Zeit in aller Munde befinden, da Patchworkfamilien nicht mehr aus dem Alltag weg zu denken sind, fehlt eine genaue Vorstellung davon, was sie bedeuten! Die ist aber für alle wichtig und notwendig!</p>
<h3>Alle Familienmitglieder brauchen ein Bild davon, besonders die Kinder</h3>
<p>Stiefeltern gleiten so schnell und unspektakulär in eine Familie hinein … ruck zuck sind sie mittendrin im Familiengeschehen und es entsteht ein Gefühl, als wären sie schon immer da. Sie sind aber <strong>dazu</strong> gekommen und es ist Aufgabe der Erwachsenen, jetzt ganz genau zu klären, welche Rolle und Aufgaben auf das neue Familienmitglied zukommen. Wenn das zufriedenstellend geklärt ist, kann zwischen Kind und Stiefelternteil emotional ein festes Band entstehen und die Beziehung zueinander erhält im besten Fall einen Namen = finden Sie selbst heraus, welcher zu Ihnen passt und welcher Ihnen gefällt …</p>
<h3>Bilder entstehen durch Beschreibung – sprechen Sie mit Ihren Kindern!</h3>
<p>Egal wie der Name ausfällt, er muss die Beziehung ausdrücken! Und jetzt heißt es darüber zu reden – sprechen Sie mit Ihren Kindern, damit sie auch verstehen können, was Sie als Erwachsene sich überlegt haben – dann ist das Gelingen auf einem guten Weg …</p>
<p><strong>Hilfreiche Unterstützung kann hier auch Familientherapie sein!</strong></p>
<p>Elke Wardin<br /> Systemische Familientherapeutin</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ordnung herstellen im Trennungschaos … </title>
		<link>https://elke-wardin.de/ordnung-herstellen-im-trennungschaos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke Wardin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2018 15:19:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elke-wardin.de/?p=344</guid>

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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Chaos ist das richtige Wort!</h3>
<p>Die Welt ist komplett durcheinander geraten &#8211; nichts ist mehr so, wie es vorher war …</p>
<ul>
<li>die bisherige Ordnung gibt es nicht mehr</li>
<li>eigene Vorstellungen können nicht mehr realisiert werden</li>
<li>alte Gewohnheiten passen nicht mehr zur neuen Lebenssituation</li>
<li>heftige Gefühle überlagern alles und steuern scheinbar das ganze Leben</li>
</ul>
<p>Für Eltern entsteht ein Eindruck als hätten sie den Überblick über das eigene Leben und das ihrer Kinder verloren. Alle brauchen wieder eine Orientierung &#8211; hier muss dringend sortiert werden!</p>
<h3>So wird es überschaubarer …</h3>
<p>Wenn Eltern die familiäre Situation in einzelne Themen unterteilen, gilt es nicht mehr, alles auf einmal im Blick zu haben. Es wird überschaubarer, sodass sie dann einzeln und nacheinander angegangen werden können:</p>
<ul>
<li><strong>Wohnen</strong><br />Wer soll in Zukunft wo und mit wem wohnen? Das bisherige gemeinsame Zuhause kann nur noch von einem Elternteil genutzt werden oder auch gar nicht, wenn die Kosten zu hoch sind. Wo und bei wem werden die Kinder nach einer Trennung wohnen? Welche Gründe sprechen für welche Lösung?</li>
<li><strong>Umgang</strong><br />Unmittelbar an die Wohnungsfrage schließt sich die Frage nach dem sogenannten „Umgang“ an. Ein neues wichtiges Wort in der Trennungszeit &#8211; gemeint ist die Zeit, die Kinder mit den einzelnen Elternteilen verbringen werden. Wollen Eltern dies paritätisch aufteilen im sogenannten Wechselmodell, wo die Kinder zu gleichen Zeitanteilen bei beiden Eltern leben oder sollen die Kinder einen so genannten Lebensmittelpunkt haben? Wie sollen Ferien, Feste und Feiertage aufgeteilt werden? Welcher Elternteil wird zukünftig für welche Aufgaben zuständig sein? Kinder fragen hier ganz pragmatisch nach, z.B. „Wer geht mit mir zum Fußball?“ …</li>
<li><strong>Gemeinsames</strong><br />Wenn die Frage der getrennten Zeiten mit den einzelnen Elternteilen geklärt ist, bleibt noch die Frage nach dem Gemeinsamen. Kann und soll es Zeiten mit beiden Eltern geben? Was spricht dafür und was dagegen? Was ist hier das richtige Maß?</li>
<li><strong>Finanzen</strong><br />Um ein Leben ohne den bisherigen Partner führen zu können, muss ich wissen, wieviel Geld ich überhaupt zur Verfügung haben werde … Unterhaltsfragen müssen geklärt sein und gemeinsames Vermögen muss aufgeteilt werden. Je besser finanzielle Fragen geklärt sind, je sicherer können Eltern und Kinder sein, dass auch die Fragen zum Umgang gut geregelt werden können.</li>
</ul>
<h3>Es gibt Fachleute!</h3>
<p>Dies sind die wesentlichen Säulen, die bei konstruktiver Klärung eine sichere Orientierung in den neuen Lebenszusammenhängen stützen. Ganz individuell wird es in jeder Familie noch weitere Themen geben, die geklärt werden müssen.</p>
<p>Hilfreiche Unterstützung können Eltern in den zahlreichen Angeboten erfahren, die unter <a href="https://familiennetz-bremen.de/angebote/?topics%5B%5D=trennung-scheidung&amp;term=" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.familiennetz-bremen.de/thema/trennung-scheidung/einrichtungen/</a> zu finden sind. Hilfe sowohl bei der Klärung der oben genannten Themen als auch bei der eigenen Bewältigung der momentanen Lebenskrise. Hier haben die Eltern und auch die Kinder einen großen Bedarf.</p>
<p>All diese Themen sind neu in der Trennungssituation und zudem emotional sehr belastet. Lassen Sie sich helfen! Wenn Sie krank sind, suchen Sie auch einen Arzt auf …</p>
<p><strong>Hilfreiche Unterstützung kann hier auch Familientherapie sein!</strong></p>
<p>Elke Wardin<br />Systemische Familientherapeutin</p></div>
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		<title>Gemeinsam Eltern sein nach einer Trennung / Scheidung</title>
		<link>https://elke-wardin.de/gemeinsam-eltern-sein-nach-einer-trennung-scheidung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke Wardin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2017 05:21:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elke-wardin.de/?p=318</guid>

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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Geht das überhaupt?</h3>
<h3>Das gesprochene Wort hört sich einfacher an als es die praktische Umsetzung ist …</h3>
<p>Nach einer Trennung/Scheidung erhalten Eltern die Empfehlung, von der Paarebene auf die Elternebene zu wechseln! All die emotional belasteten Themen ihrer Beziehungsdynamik sollen jetzt mal „außen vor“ gelassen werden … Was sie jetzt noch verbindet, das sind ihre Kinder und lediglich darauf sollen sie sich konzentrieren!</p>
<h3>Von einer „kooperativen Elternschaft“ ist dann hier die Rede …</h3>
<p>… das bedeutet, Eltern sollen nach einer Trennung/Scheidung eng zusammen „arbeiten“, die Kinder stehen im Zentrum ihrer gemeinsamen Überlegungen und ihres Handelns. Hier kümmern Eltern sich zusammen um alles Wichtige im Leben ihrer gemeinsamen Kinder und ermöglichen ihnen einen weitestgehend unbeschwerten Umgang mit beiden Elternteilen. Die Kinder können dann hinüber gleiten von einem Zuhause ins andere.</p>
<h3>Kooperative Elternschaft – eigentlich eine logische Empfehlung</h3>
<p>Aber kann man nach einer Trennung/Scheidung einfach von der Paarebene auf die Elternebene wechseln? Geht das als Entscheidung, die der Kopf trifft? Wo bleiben die Gefühle? Sei waren doch zum hohen Maß an der Entscheidung durch den Kopf beteiligt, als es um die Trennung ging …<br />
Ist es möglich, nur an die Kinder zu denken und auch so zu handeln? Können Eltern immer gut kooperieren?</p>
<h3>Eltern sind auch nur Menschen!</h3>
<p>Die Gefühle während eines Trennungs-/Scheidungsprozesses zu ordnen und einen Umgang damit zu finden ist eine große Herausforderung für Eltern und braucht Zeit! Erfahrungen in der Beratungsarbeit zeigen, dass es zwei Jahre und länger dauert, bis alle Familienangehörigen nach einer Trennung wieder in ein ruhiges und zufrieden stellendes Leben gefunden haben. Eine lange Zeit mit vielen Turbulenzen muss von allen bewältigt werden und mitunter klappt es gar nicht, dass die Erwachsenen es schaffen, die Elternebene und die Paarebene zu trennen – leider! Emotionen kochen immer wieder über und das tut Kinder nicht gut!</p>
<h3>„Parallele Elternschaft“ heißt das Zauberwort in diesen Zeiten</h3>
<p>Dann, wenn es für Eltern immer wieder zu</p>
<ul>
<li>emotionsgeladenen Auseinandersetzungen kommt …</li>
<li>wenn es ihnen nicht möglich ist, respektvoll miteinander umzugehen …</li>
<li>wenn sie gegenseitige Beschimpfungen und Beleidigungen nicht vermeiden können …</li>
<li>wenn sie Kinderthemen und Trennungsbewältigung nicht gut voneinander trennen können …</li>
<li>wenn sie ihre Kinder einsetzen, um selber Recht zu kriegen und sich durchzusetzen …</li>
</ul>
<p>hilft es allen und besonders den Kindern, wenn die Eltern sich für eine parallele Elternschaft entscheiden. Hier werden einige Orientierung gebende Rahmenbedingungen geklärt und ansonsten haben die Eltern kaum oder keinen Kontakt – meist nur im Rahmen einer Beratungssituation.</p>
<h3>Streit unter den Eltern ist der höchste Belastungsfaktor für Kinder in einer Trennungssituation!</h3>
<p>Kinder lieben beide Eltern und es zerreißt sie förmlich, wenn sie in die Situation geraten, sich für einen Elternteil entscheiden zu müssen. Streit unter den Eltern löst einen enormen Druck bei ihnen aus, an den sie sich nicht gewöhnen können. Sie können sich aber gut daran gewöhnen, dass es bei Mama so läuft und bei Papa anders … Sie können sich auch gut daran gewöhnen, dass sie an neutralen Orten von einem zum anderen Elternteil wechseln, z.B. in der Kita oder Schule … Sie können sich auch gut daran gewöhnen, dass wichtige Dinge in ein Buch geschrieben werden und möglicher Streit damit vermieden werden kann und überhaupt sind Kinder sehr anpassungsfähig – Hauptsache kein Streit!</p>
<h3>Die Zeit kann viel verändern …</h3>
<p>Oft ist es so, dass Eltern sich viel besser in ihr neues Leben einfinden können, wenn sie den anderen Elternteil für eine Weile nicht mehr sehen. Ein Umgang für die Kinder kann geregelt werden und dann in der Form einer parallelen Elternschaft stattfinden. Oft ist es dann auch möglich, dass es nach einer Zeit der Distanz wieder eine Annäherung der Eltern geben kann. Langsam kann ein neuer Umgang miteinander entwickelt werden, der es ihnen dann möglich macht, wirklich auf der Elternebene im Kontakt zu sein. Kinder können sich dann auch daran gut gewöhnen – sie sind Meister im Kooperieren …</p>
<p>Manchmal gelingt das aber auch nicht und dann ist es für alle besser, im Rahmen einer parallelen Elternschaft für die Kinder eine sichere Umgangsform mit beiden Elternteilen zu regeln. Kinder lieben beide Eltern und wollen Kontakt zu ihnen haben, das dürfen Eltern nie vergessen!!!</p>
<p>Holen Sie sich Unterstützung in dieser schwierigen Zeit, wenn es darum geht, von der Paarebene auf die Elternebene zu wechseln … Aus meiner Erfahrung ist das nicht so einfach aber auch nicht unmöglich!</p>
<p><strong>Familientherapie kann hier sehr hilfreich sein!</strong></p>
<p>Elke Wardin<br />
Systemische Familientherapeutin</p></div>
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		<title>Wechselmodell ja oder nein?</title>
		<link>https://elke-wardin.de/wechselmodell-ja-oder-nein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke Wardin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Mar 2017 17:19:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elke-wardin.de/?p=313</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Wenn Eltern sich trennen kommen sie in der heutigen Zeit am „Wechselmodell“ nicht mehr vorbei.</h3>
<p>Aus den Medien springt es ihnen förmlich entgegen und Eltern, die sich heutzutage „richtig“ trennen wollen, lassen bei der Entscheidung für eine Umgangsregelung eigentlich keine Fragen und Zweifel mehr zu … Kinder sollen nach einer Trennung Kontakt zu beiden Elternteilen haben – dies ist seit 1998 durch die Kindschaftsrechtsreform per Gesetz so geregelt.</p>
<h3>Die Vorteile des Modells können nicht ignoriert werden, aber …</h3>
<p>Die pädagogische Empfehlung, den Kindern beide Eltern auch nach einer Trennung zu erhalten wird voll erfüllt. Eltern tun dies dann oft beherzt und teilen bisweilen fast minutiös das Kind auf – exakt paritätisch! Eine Woche in der Welt von Mama und eine Woche in der Welt von Papa. Mitunter werden Umgangsregelungen ausgetüftelt, die wechselnde Zeitanteile hier und dort haben &#8211; aber bitteschön immer „gerecht“. Eigentlich müsste das doch zu durchweg positiven Entwicklungen führen!?</p>
<h3>Wie hat die Familie eigentlich vor der Trennung gelebt?</h3>
<p>„Müssen wir jetzt das Wechselmodell machen?“ ist oft die Frage, mit der Eltern in die Beratung kommen. Oft denken Eltern, sie haben jetzt keine andere Wahlmöglichkeit mehr. Manche von ihnen fühlen sich stark heraus gefordert, da eine solche Vorstellung ihr gesamtes Konstrukt von bisher gelebter Berufstätigkeit über Bord wirft. Ebenso haben einige Eltern bislang nur wenige Erfahrungen im Umgang mit dem Alltagsleben der Kinder gesammelt und können sich diese neue Verantwortung kaum vorstellen. Sie hatten bislang als Familie ein anderes Verständnis – ist das jetzt falsch?</p>
<h3>Verhaltensauffälligkeiten der Kinder überfordern Eltern</h3>
<p>Obwohl sie alles richtig machen wollen, fühlen Eltern sich überfordert. Viele Eltern merken, dass dieses „Aufteilen“ der Kinder auch seine Tücken hat. Dies spüren natürlich auch die Kinder und verhalten sich entsprechend auffällig …<br />
Es gibt inzwischen schon fast einen inflationären Umgang mit dem Begriff des „Wechselmodells“ und es wird bisweilen nicht wirklich hingeschaut, was geht und was Eltern tatsächlich leisten können. Die Kinder geraten auch aus dem Blick – sie sind als „Aufteilobjekt“ gänzlich ungeeignet und zeigen dies auch …</p>
<p>Eigentlich steht doch dahinter, dass beide Eltern auch nach einer Trennung gemeinsam die Sorge und Verantwortung für ihre Kinder übernehmen. Eigentlich geht es doch darum, dies im Kontakt zu tun – im Kontakt rund um das Alltagsleben der Kinder. Eigentlich sollte im Vordergrund stehen, den Kindern Sicherheit in der neuen Lebenssituation zu vermitteln. Eine Sicherheit, in der sie sich von beiden Eltern behütet fühlen. Im Vordergrund steht dabei das „Wir“ als Eltern und nicht der Zeitanteil, den das Kind bei einem Elternteil verbringt.</p>
<h3>Das Alltagsleben von Kindern ist ein Ganzes!</h3>
<p>Es lässt sich nicht aufteilen in Häppchen von jeweils einer Zeiteinheit hier und einer Zeiteinheit dort, die dann gänzlich voneinander getrennt sind. Erfahrungen, Erlebnisse und vor allem auch Bedürfnisse müssen hin und her transportiert werden! Ein Kind möchte mit Papa reden auch wenn es gerade bei Mama wohnt und ebenso möchte es Mama etwas zeigen, auch wenn es gerade bei Papa wohnt. Es gilt hier eine Durchlässigkeit zu finden, die es Kindern ermöglicht ein Leben mit zwei Zuhause zu führen ohne das Gefühl zu haben, da steht ein eiserner Vorhang dazwischen, der sich erst nach einer Woche wieder hebt.</p>
<p>Wenn Eltern dies gelingt, können ihre Kinder tatsächlich unbeschwert „wechseln“ und dabei ist relativ unwichtig wie viele Tage sie bei welchem Elternteil verbringen. Kinder zählen das nicht nach, sondern erleben vielmehr die Qualität der Offenheit, die Ihnen ein Gefühl von Sicherheit gibt.</p>
<p>Aus meiner Erfahrung heraus muss viel mehr darüber geredet werden, wie Eltern Brücken zwischen der Welt bei Mama und der Welt bei Papa zu bauen, um ihren Kindern ein Leben zu ermöglichen, dass nicht in zwei Teile zerschnitten und abgeriegelt ist sondern durchlässig und ganz.</p>
<h3>Wer kann überhaupt was leisten?</h3>
<p>Diese Frage muss zufrieden stellend und realitätsnah beantwortet werden, damit Eltern ihre Aufgaben auch ausfüllen und tragen können. Beide Eltern sollen eine Rolle im Leben ihrer Kinder spielen – miteinander die Verantwortung tragen – und zufrieden sein.</p>
<p><strong>Wenn dabei dann das „Wechselmodell“ rauskommt ist das prima!</strong></p>
<p>In der Beratung stelle ich immer wieder fest: in jeder Familie ist es anders und das muss gesehen und erörtert werden – nur dann kann eine Entscheidung gefunden werden, die für alle passt.</p>
<p>Eltern hilft es häufig, hier Unterstützung beim Ausloten einer tragfähigen Entscheidung und Aufteilung der Elternrollen zu haben. <strong>Familientherapie kann hier eine hilfreiche Anlaufstelle sein.</strong></p>
<p>Elke Wardin<br />
Systemische Familientherapeutin</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Unsere Kinder spielen verrückt &#8230;</title>
		<link>https://elke-wardin.de/unsere-kinder-spielen-verrueckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke Wardin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2017 11:08:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Auffälligkeiten und &#8222;Symptome&#8220; bei Kindern nach Trennung und Scheidung der Eltern</h3>
<p>Nach einer Trennung oder Scheidung geht es zur Sache &#8211; jedes Möbelstück wird verrückt, da dürfen doch auch die Kinder mal ein wenig verrückt sein &#8230;<br />
Und das sind sie in dieser Situation: im wahrsten Sinne des Wortes sind sie &#8222;verrückt&#8220; = sie befinden sich an einem anderen Platz als dem, auf den sie gehören.<br />
Dies sind sie sowohl gefühlsmäßig als auch in ihrem ganzen Sein und Tun. Kinder fühlen sich wackelig und unsicher, sie sind sehr traurig und verwirrt. Manchmal sind sie auch sehr wütend und ganz oft ist ihnen zum Weinen zumute und sie wollen einfach nur in den Arm genommen werden &#8230; dann sind sie wieder ganz klein und hilfsbedürftig &#8230;</p>
<h3>Gefühle fahren Achterbahn und zeigen sich im Verhalten</h3>
<p>Alle diese Gefühle sind &#8222;normal&#8220; und alle diese Gefühle zeigen sich in Verhaltensweisen oder sogenannten &#8222;Symptomen&#8220;, die Kindern helfen, in dieser schwierigen Zeit zurecht zu kommen.<br />
Das kann die reinste Achterbahnfahrt sein &#8211; sowohl für die Kinder selbst als auch für die Menschen, die sie erleben.<br />
Kinder haben in dieser unsicheren Zeit Angst und reagieren entsprechend ihres Alters darauf. Ganz kleine Kinder klammern und weinen. Mit zunehmendem Alter kommt ein zunehmendes Verständnis der Kinder hinzu. Kinder nehmen in ihrer Umwelt viel auf zum Thema &#8222;Trennung und Scheidung&#8220; und überfordern sich häufig selbst. Sehr oft fehlt ihnen eine Einschätzung ihrer Wahrnehmungen und sie müssen sich Luft machen &#8230;<br />
Ihr Verhalten stößt in ihrem Umfeld dann oft auf Ablehnung &#8211; Eltern und Pädagogen sind besorgt, verunsichert und ratlos &#8230;</p>
<h3>Altersentsprechende &#8222;Symptome&#8220;</h3>
<p>Es gibt altersentsprechende Verhaltensweisen bei Kindern, die immer wieder zu beobachten sind. Sie sind als normal einzuordnen, als normales Verhalten in einer schwierigen Lebenssituation!<br />
Eltern und Pädagogen sollten darüber Bescheid wissen!</p>
<h3>Kleinkinder  &#8211;  Alter vor dem Kindergarten</h3>
<ul>
<li>Spüren den Verlust von Sicherheit</li>
<li>Ängstliches und weinerliches Verhalten</li>
<li>Rückschritte in der Entwicklung</li>
<li>Zeigen Trennungsängste in normalen Alltagssituationen</li>
<li>Aggressives Verhalten</li>
<li>Plötzlich auftretendes Trotzverhalten</li>
<li>Angstzustände</li>
<li>Schlafstörungen</li>
<li>Starkes Nähebedürfnis</li>
</ul>
<h3>Kinder im Kindergartenalter / Vorschulalter</h3>
<ul>
<li>Erleben Trauer und Verlassenheit</li>
<li>Übernehmen Schuld für die Trennung der Eltern</li>
<li>Zeigen überangepasstes Verhalten</li>
<li>Psychosomatische Störungen sind möglich:<br />
&#8211; Schlafstörungen<br />
&#8211; Bauchschmerzen<br />
&#8211; Bettnässen<br />
&#8211; Daumenlutschen</li>
<li>Wollen Eltern wieder zusammen bringen</li>
<li>Starke Angst, auch der andere Elternteil könnte sie verlassen</li>
</ul>
<h3>Kinder im Grundschulalter</h3>
<ul>
<li>Sind ihren Gefühlen stark ausgeliefert</li>
<li>Traurigkeit, Hilflosigkeit und Zorn wechseln sich ab</li>
<li>Scham spielt eine wichtige Rolle und die Kinder glauben zudem, selbst für die Trennung der Eltern Verantwortung zu tragen</li>
<li>Schuldgefühle, tiefe Trauer und depressive Verstimmungen ergreifen die Kinder und führen häufig zu Schulschwierigkeiten</li>
<li>Es wird deutlich, dass die Kinder ihre Energie zum Verarbeiten der schwierigen Lebenssituation brauchen!</li>
</ul>
<h3>Kinder über 10 Jahre und Jugendliche</h3>
<ul>
<li>Sorgen sich stark</li>
<li>Überfordern sich leicht</li>
<li>Ergreifen Partei für den „schwächeren“ Elternteil</li>
<li>Zeigen Zorn auf den „schuldigen“ Elternteil</li>
<li>Reagieren mit widersprüchlichen Verhaltensweisen</li>
<li>Zeigen Schwierigkeiten im natürlichen Ablösungsprozess</li>
</ul>
<h3>Jungen und Mädchen verhalten sich in Trennungssituationen in der Regel unterschiedlich:</h3>
<ul>
<li>Jungen: eher gereizt, ruppig, aggressiv</li>
<li>Mädchen: eher zurückgezogen und still</li>
</ul>
<p>Die beschriebenen Symptome sind normale Reaktionen auf eine schwierige Lebenssituation. <span style="text-decoration: underline;">Besonderes Hinschauen ist geboten, wenn Kinder einfach nur „unauffällig mitlaufen“!</span> Hier stellt sich natürlich die Frage, wo bleiben diese Kinder mit den Gefühlen, die sich in ihnen anstauen &#8230;?</p>
<p>Kinder sind in dieser schwierigen Lebenssituation ihren Gefühlen ausgeliefert und brauchen ihre Verhaltensweisen, um zurecht zu kommen.<br />
Sie brauchen wieder Klarheit und Orientierung in ihrem Leben, dann können sie wieder Zutrauen entwickeln und auch wieder ohne ihre Auffälligkeiten leben.<br />
Kinder brauchen in dieser Zeit viel Verständnis für ihr Verhalten und Eltern, die schnell wieder einen &#8222;sicheren Boden&#8220; für sie bereiten.</p>
<p>Elke Wardin<br />
Systemische Familientherapeutin</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klarheit versus Erklärung</title>
		<link>https://elke-wardin.de/klarheit-versus-erklaerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elke Wardin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2016 11:04:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elke-wardin.de/?p=220</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Kann weniger tatsächlich mehr sein?</h3>
<p>Aus der Sicht von Kindern schon.<br />
Um dies zu verstehen ist es wichtig, den Blick auf die Kinder zu richten …</p>
<p>Wenn Kinder Trennung oder Scheidung der Eltern erleben, erleben sie gleichermaßen, dass ihre ganze bisherige Welt ins Wanken gerät. Kinder erleben diese Situation, sie verstehen sie aber nicht. Und sie können auch kein Verständnis aufbringen, da sie selbst beide Eltern lieben und weiter mit ihnen zusammen leben wollen. Kinder sind vom Grundverständnis her ziemlich konservativ – sie halten gerne an dem fest, was sie kennen und greifen auf das zurück, was ihnen vertraut ist.<br />
Kinder wollen gar nicht verstehen, warum eine andere Familienform vielleicht besser sein könnte, sie wollen das behalten, was ihnen Sicherheit gibt – alles Neue ist erst einmal fremd und erzeugt Angst.</p>
<h3>Den meisten Eltern fällt die Entscheidung zur Trennung/Scheidung sehr schwer</h3>
<p>Wenn Eltern sich trennen oder sich scheiden lassen wollen, fällt ihnen eine solche Entscheidung in der Regel schwer. Ihnen ist durchaus bewußt, was sich für ihre Kinder damit verändern wird … Auf diesem Hintergrund ist es ihnen so wichtig, dass ihre Kinder verstehen, warum sie sich für diesen Schritt entscheiden und am liebsten wäre es ihnen, wenn ihre Kinder diese Entscheidung gut heißen und auch mit tragen würden …<br />
Also muss eine Erklärung her, die genau dieses bewirkt …<br />
Den meisten Eltern fällt es ungeheuer schwer, ihren Kindern von der bevorstehenden Trennung zu erzählen.</p>
<h3>Kinder wollen keine Erklärungen – Kinder wollen Klarheit</h3>
<p>Kinder können ungefähr im Alter von 6 Jahren überhaupt erst begreifen, dass es möglich ist, dass Eltern sich für eine Trennung entscheiden können. Ihre intellektuellen Fähigkeiten sind erst dann soweit ausgereift und entwickelt. Und auch dann ist es für sie kaum zu begreifen – für Kinder gehören die Eltern zur Familie und zusammen, so wie ihre Arme zum Körper gehören …<br />
Kinder sind überfordert mit ausführlichen Erklärungen zu paardynamischen Entwicklungen in der Ehe ihrer Eltern. Kinder wollen wissen, was eine Trennung für sie selbst bedeutet und sie wollen, dass ihnen die Angst vor dem Verlust eines Elternteils genommen wird …<br />
Positiv formuliert heißt das, sie wollen ganz konkret wissen, wie ihr Leben nun weiter geht. Kinder sind da ganz pragmatisch – für sie entstehen Fragen wie:</p>
<ul>
<li>Bringt Papa mich weiterhin zum Fußball?</li>
<li>Geht Mama weiter mit mir zum Reiten?</li>
<li>Wann kann ich mit Papa sprechen, wenn er nicht mehr hier wohnt?</li>
<li>Feiern wir noch Weihnachten zusammen?</li>
</ul>
<h3>Klarheit gibt Sicherheit, denn so können Kinder sich ein Bild von ihrem zukünftigen Leben machen …</h3>
<p>Bevor Eltern also mit ihren Kinder über eine mögliche Trennung / Scheidung sprechen, brauchen auch sie diese Klarheit – wenn sie selbst sich ganz genau vorstellen können, wie es im familiären Leben weiter gehen wird, können sie auch ihren Kindern ein vorstellbares Bild vermitteln – auch Eltern erhalten so eine Sicherheit und Orientierung, die sie in nächster Zukunft unbedingt brauchen werden.</p>
<h3>Die wichtigsten Erklärungen für Kinder sind:</h3>
<ul>
<li>Ihr habt keine Schuld an der Trennung!</li>
<li>Das ist unsere Entscheidung und Verantwortung als Eltern!</li>
<li>Wir beide haben euch lieb und bleiben euch weiterhin erhalten!</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Elke Wardin<br />
Systemische Familientherapeutin</p></div>
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			</div></p>
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